Die Digitalisierung kann zu mehr Lebensqualität im ländlichen Raum beitragen. Die Zusammenarbeit bei der Technikentwicklung und Akzeptanz durch die Bewohner*innen ist die Grundvoraussetzung für ihren Erfolg!

Liegen die Themen der Dörfer eher im Bereich der Nahversorgung und der Vermarktung regionaler Produkte oder geht es um Kultur und Tourismus? Stehen die Organisation des Ehrenamts oder der Mobilität im Vordergrund oder das Arbeiten und neue Arbeitsformen? Welche bestehenden Projekte und Initiativen könnten Ankerprojekte für digitale Technik werden? Gibt es eine Altersgruppe die besonders in den Fokus gerückt werden sollte…

Aus der Arbeitsphase im ersten Projektjahr bildeten sich dorfspezifische Projekte/Ideen für die drei Modelldöfer. Für Arfeld könnte die „Mitfahrerbank“ des Vereins Arfeld aktiv, die in der Praxis bisher nicht gut funktioniert und nicht genutzt wird, „digitalisiert“ werden. Außerdem könnte es im neuen Dorfzentrum Via Adrina einen Ableger des FabLab Siegen geben, einen Raum gemeinsam kreativ zu sein und zu experimentieren. Puderbach würde gerne einen digital gestützten Themenwanderweg initiieren. In Raumland wäre eine Statusanzeige für das Rumilingene-Haus und das Schieferschaubergwerk ähnlich einer Ampel sinnvoll.
Neben diesen spezifischen Projektideen zeichnete sich ein gemeinsames Querschnittthema für alle drei Modelldörfer ab: der Wunsch nach einer digitalen Dorfplattform.